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Die Operation

von Stephan - [Admin]


Am 09. Juli 2008 war es nun soweit. Wir hatten einen Termin in einer Fachtierklinik.

Um 08.15 Uhr sollten wir da sein. Zur zusätzlichen Motivation *lol* haben wir unsere „Haus- Tierärztin“ mal mitgenommen.

Der Hintergrund hierzu war nicht etwa seelische Unterstützung, sondern wohl eher die Einzigartigkeit der Erkrankung. So erhoffte sie sich, insbesondere bei dem nun angewandten Diagnoseverfahren, einige Erfahrungen mit nach Hause nehmen zu können.

Nach ersten Tast – Untersuchungen und einem Laufbild unserer Shiva wurde noch ein wenig Blut abgenommen um über das Blutbild einen zusätzlichen Eindruck über den Gesundheitszustand des Tieres zu bekommen.

Während der Untersuchung wurden mir viele Fragen über Shiva gestellt so dass der behandelnde Arzt ein relativ komlexes Bild über unseren Hund bekam. Alles machte den Eindruck als wären hier fachlich hoch qualifizierte Menschen am Werk.

Da sowohl die Tast Untersuchung als auch das Laufbild auf Probleme in den vorderen Gelenken hindeuteten, wurde unsere Maus nun nach der Feststellung des einwandfreiem Blutbildes schlafen gelegt.

Es wurden nun Röntgenaufnahmen von beiden Ellenbogengelenken, beiden Schultern, der Wirbelsäule und beiden Hüftgelenken gemacht. Weiterhin wurden die beiden Ellenbogengelenke in der CT (Computertomographie) untersucht.

Erste Diagnose:

Die Röntgenaufnahmen ergaben das wir sowohl ED (Ellenbogendysplasie) als auch HD (Hüftgelenkdysplasie) haben. Beides eher leicht so dass es uns vorläufig keine grossen Probleme bereiten würde, wenn da nicht….

Also das Problem war, wie voraus zu sehen, am vorderen rechten Ellenbogengelenk. Die CT ergab nun das es sich nicht nur um einen einfachen „Fragmentierter Processus coronoideus medialis“ handelt sondern das hier vielmehr 3 kleine Knochenfragmente bestehen die im Gelenk für Reibung und somit Schmerzen sorgen. Diese kleinen Stücke sind nun ursächlich dafür verantwortlich das der Knorpel an den Stellen abgebaut wurde, sich Athrose bilden konnte und auch Schmerzen beim Laufen verursachten.

Bedingt durch die Entlastungshaltung gab es nun ein völlig falsches Laufbild. Das Tier belastet das gesamte Skelett abnormal um die schmerzenden Stellen zu entlasten.

Diese Problematik führt im weiteren Verlauf dazu, dass es zu einer einseitigen Belastung der linken Hüfte kommt in welcher sich in unserem Falle nun mittlerweile auch eine leichte Athrose gebildet hat und, einer ausgewachsenen schmerzenden Muskelverhärtung im hinteren Bereich der Wirbelsäule.

Durch die Diagnose stand nun aber eindeutig fest, es wird operiert ! und vor allen Dingen wussten wir nun was zu tun ist.

Die OP dauerte etwa 1,5 Stunden und es wurden alle bei der CT festgestellten Knochenfragmente entfernt und Teile der Gelenke „sauber gefräst“.

Nach einer Schonzeit von 4 – 6 Wochen und einer der OP nachfolgenden Physiotherapeutischen Behandlung soll unsere Lütte dann wieder richtig gut laufen können. Man hat uns gesagt es wäre möglich das durch eine normale Gangart die Belastung auf die Hüften deutlich nachlässt und wir trotz beginnender Athrose und HD noch lange schmerzfrei laufen können.

Wollen wir hoffen das die Ärtze recht haben.

Die Klinik machte mit einen sehr ordentlichen, kompetenten Eindruck. Die Aktion war zwar sehr teuer aber auch hier muss man ganz klar sehen, wenn man in der Medizin fortschrittlich behandelt werden möchte, dann kostet das eben.

Wenn jemand genauere Informationen benötigt oder sonst noch Fragen offen sind, stehe ich per eMail: eMail: Webmaster Sateon.de natürlich gerne zur Verfügung.

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Posted in 010 - Die Operation | Kommentare deaktiviert für Die Operation

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